Ich zeig dir meine Plattensammlung. Ohne Hintergedanken. Nur die besten Live-Alben aller Zeiten. Nichts weniger. Keine Studioaufnahmen, kein langes rumgefummel. Einfach wie von Platte.
Euer Chico

Salival
Tool
Aufgenommen in der Zeit von 1992 bis 1998.
Veröffentlicht am 12. Dezember 2000 bei Volcano Entertainment und dem bandeigenen Label Tool Dissectional.
Das limitierte Album „Salival“ von Tool ist eine Suche. Eine Suche nach dem Sein und dem Verstand. Ich kannte und predigte bereits das dritte Studio Album „Lateralus“, welches sich bereits einen Platz in meinen „Best Of Metal“-Alben gesichert hat. Aber das ein Live Album die künstlerischen Fähigkeiten einer Studio Session von Musikern diesen Kalibers so überragt ist beindruckend. Was manche Musiker in zeitraubenden Studioaufnahmen versuchen zusammen zu kopieren, wird hier von den vier kalifornischen Muckern ad absurdum gestellt. Tragende, sich immer wieder ändernde und windende Rhythmen, sphärische Gitarrenteppiche und ein ursprüngliches Table. Mit „No Quarter“ hat Tool sogar den schmalen Grad der Peinlichkeit beim Covern von Led Zeppelin Songs gehalten. Es klingt mehr nach Respekt als nach Überheblichkeit. Ein Wermutstropfen gibt es leider, der Song wurde im Studio aufgenommen.

Made in Japan
Deep Purple
Aufgenommen während der Japan Tour im August 1972 in der Festival Hall, Osaka, und im Budokan, Tokio.
Veröffentlicht im Dezember 1972 bei Purple Records, EMI und Warner Bros.

Pulse
Pink Floyd
Aufgenommen zwischen August und Oktober 1994 in London, Rom, Modena und Hannover während der Division Bell Tour.
Veröffentlicht am 5. Juli 1995 bei EMI und Columbia Records.

Five Live
George Michael & Queen
Aufgenommen am 20. April 1992 beim „The Freddie Mercury Tribute Concert“ im Wembley Stadium, London.
Veröffentlicht am 19. April 1993 bei Hollywood Records and Parlophone Records.

Entreat
The Cure
Aufgenommen im Juli 1989 in der Wembley Arena, London.
Veröffentlicht am 25. März 1991 bei Fiction Records.